Bei der Auswahl von einem mobilen Navigationsgerät sind drei Kriterien zu beachten.
Sicherheit
Anpassung der Reaktionsgeschwindigkeit des Navis an den Fahrer. Ein langsames Navi ist ein Sicherheitsrisiko.
Ein großer Bildschirm sollte es sein, um alles wichtigen Informationen auf einen Blick ablesen zu können.
Gelungene Pfeildarstellung mit aussagekräftigen und einem gut zu überblickenden Kreuzungszoom ist im Auto praxisorientierter als eine simple Kartendarstellung.
Der Blick gehört auf die Straße, daher ist eine gute akustische Routenführung ein wichtiges Kaufkriterium.
Für Ziel-Eingabe während der Fahrt ist eine Sprachsteuerung von Vorteil, um sich nicht ablenken zu lassen. Ansonsten alles Ziele mit Zwischenzielen vor Antritt der Fahrt eingeben.
Mobilität
Anpassung von Kartenmaterial an den Nutzer und seine Bedürfnisse.
Ein großer Bildschirm soll detaillierte Kartenausschnitte gut darstellen.
Die Navigationsgeräte verfügen über Akkus mit einer Reichweite von ca. 2 Stunden. Daher das Ladekabel für den PKW nicht vergessen. Im Ladekabel ist bei vielen Anbietern der Empfänger für Verkehrsstörungen eingebunden.
Nutzerspezifische Features
Große Bedeutung sollte das Navi, wenn es freizeitorientiert sein soll auf eine spezialisierte Software bekommen. (Reiseführer)
Eine dynamische Routenführung durch eine zuverlässige Verkehrsinformation oder POI Warner ist besonders für Berufskraftfahrer wichtig.
Vielfahrer sollte beim Kauf auf kostenlose Karten-Updates achten. Denn ein Update kann schnell über 100 Euro kosten.
Sonntag, 15. Mai 2016
Sonntag, 1. Mai 2016
Lohnt sich TMC pro noch - oder ist der Live Dienst im großen Kommen?
TMC Pro hat so gut wie nichts mit TMC zu tun. Ein wichtiger Punkt ist die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten.
Als die Welt der mobilen Navigationsgeräte so richtig begann, war TMC in aller Munde. Denn dieser Verkehrsinformationsdienst wurde von öffentlich rechtlichen Sendern per RDS auf das mobile Navigationsgerät übertragen.
Ein wichtiger Unterschied von TMC-Pro zu TMC sind die Informationsquellen. (TMC-Pro strahlt über Privatsender seine Verkehrsinformationen aus) Wo noch TMC von Polizei, Verkehrsleitzentralen, Einsatzfahrzeugen und Induktionsschleifen die Daten übermittelt bekam, verzichtet TMC-Pro weitgehend auf den Faktor Mensch. Es verlässt sich auf automatische Informationen wie z.B. Induktionsschleifen, Floating Cars sowie Verkehrsflussmesser. Sie übermitteln ohne Zeitverzug die Verkehrsstörungen.
Ein weiterer Schritt ist die Geschwindigkeit der Übertragung auf die Navis. Da TMC-Pro eine andere Art von Erfassung mit sich bringt kommen die Daten auch schneller auf das mobile Gerät. TMC dagegen kann nur 35 Bit pro Sekunde verarbeiten. Das entspricht eine Meldung pro Sekunde. Klingt viel, langt aber bei weitem nicht. Und außerdem muss solch eine Meldung mindestens 3 mal erfasst werden muss, ehe sie vom Gerät genutzt werden kann. Drei Sekunden pro TMC-Meldung bis eine Staumeldung als solch ihre Gültigkeit bekommt.
TMC-Pro ist dreimal schneller. Pro Meldung 1 Sekunde. Wer TMC Pro nicht über das Radio nutzt, sondern über das Smartphone, braucht sich über den Datendurchsatz keine Gedanken zu machen. Die Stauinformationen für Land- und Bundesstraßen werden durch die Auswertung von 17 Millionen anonymen Handy-Bewegungsdaten erzeugt und ausgewertet. Es vervierfacht sich die Zahl der überwachten Straßen und Ausweichrouten.
Aber auf dem Navi-Markt herrscht ein bedingungsloser Kampf um die vorderen Plätze. Da kommt auch TMC-Pro nicht nach vorn, sondern der Live-Dienst, wie ihn TomTom anbietet.
Hier werden in der Zeit der Smartphone viel mehr Daten ausgewertet und auf die TomTom Navigationsgeräte, wie es nicht einmal TMC-Pro schaffen kann.
Garmin dagegen baut auf sein DAB+, was auch ohne Digitalradio TMC Meldungen empfängt und demzufolge mehr Daten verarbeiten kann, als das noch TMC-Pro konnte.
Wird also bald auch noch TMC-Pro von DAB+ abgelöst? Wir werden die Situation verfolgen. Eins kann aber gesagt werden, schneller als der Live-Dienst (ist in vielen Preisen inklusive - vorausgesetzt, sie besitzen eine Datenflate für ihr Smartphone) können Verkehrsinformationen derzeit nicht verarbeitet und auf dem Navigationsgerät zur Verfügung stehen.
Als die Welt der mobilen Navigationsgeräte so richtig begann, war TMC in aller Munde. Denn dieser Verkehrsinformationsdienst wurde von öffentlich rechtlichen Sendern per RDS auf das mobile Navigationsgerät übertragen.
Ein wichtiger Unterschied von TMC-Pro zu TMC sind die Informationsquellen. (TMC-Pro strahlt über Privatsender seine Verkehrsinformationen aus) Wo noch TMC von Polizei, Verkehrsleitzentralen, Einsatzfahrzeugen und Induktionsschleifen die Daten übermittelt bekam, verzichtet TMC-Pro weitgehend auf den Faktor Mensch. Es verlässt sich auf automatische Informationen wie z.B. Induktionsschleifen, Floating Cars sowie Verkehrsflussmesser. Sie übermitteln ohne Zeitverzug die Verkehrsstörungen.
Ein weiterer Schritt ist die Geschwindigkeit der Übertragung auf die Navis. Da TMC-Pro eine andere Art von Erfassung mit sich bringt kommen die Daten auch schneller auf das mobile Gerät. TMC dagegen kann nur 35 Bit pro Sekunde verarbeiten. Das entspricht eine Meldung pro Sekunde. Klingt viel, langt aber bei weitem nicht. Und außerdem muss solch eine Meldung mindestens 3 mal erfasst werden muss, ehe sie vom Gerät genutzt werden kann. Drei Sekunden pro TMC-Meldung bis eine Staumeldung als solch ihre Gültigkeit bekommt.
TMC-Pro ist dreimal schneller. Pro Meldung 1 Sekunde. Wer TMC Pro nicht über das Radio nutzt, sondern über das Smartphone, braucht sich über den Datendurchsatz keine Gedanken zu machen. Die Stauinformationen für Land- und Bundesstraßen werden durch die Auswertung von 17 Millionen anonymen Handy-Bewegungsdaten erzeugt und ausgewertet. Es vervierfacht sich die Zahl der überwachten Straßen und Ausweichrouten.
Aber auf dem Navi-Markt herrscht ein bedingungsloser Kampf um die vorderen Plätze. Da kommt auch TMC-Pro nicht nach vorn, sondern der Live-Dienst, wie ihn TomTom anbietet.
Hier werden in der Zeit der Smartphone viel mehr Daten ausgewertet und auf die TomTom Navigationsgeräte, wie es nicht einmal TMC-Pro schaffen kann.
Garmin dagegen baut auf sein DAB+, was auch ohne Digitalradio TMC Meldungen empfängt und demzufolge mehr Daten verarbeiten kann, als das noch TMC-Pro konnte.
Wird also bald auch noch TMC-Pro von DAB+ abgelöst? Wir werden die Situation verfolgen. Eins kann aber gesagt werden, schneller als der Live-Dienst (ist in vielen Preisen inklusive - vorausgesetzt, sie besitzen eine Datenflate für ihr Smartphone) können Verkehrsinformationen derzeit nicht verarbeitet und auf dem Navigationsgerät zur Verfügung stehen.
Dienstag, 26. April 2016
Mobile Navigationsgeräte machen den Weg frei
Die Konkurrenz im Navi-Geschäft ist groß. Wer sich abheben möchte, muß gewisse Extras bringen.
Was spielt sich bei den Ingenieuren der Hersteller von Navigationsgeräten ab? Trotz einiger Krisen ist jetzt die Zahl der Anbieter von mobilen Navigationsgeräten sehr überschaubar.
Ob Garmin, TomTom, Becker oder auch Falk produzieren sie fleißig neue mobile Navigationsgeräte. Im mittleren bis oberen Preissegment kann man auch noch Geld verdienen. Das geht allerdings nur, wenn das Navi richtig gut ist.
Aber was macht ein gutes Navigationsgerät eigentlich aus? Die Routenführung allein ist längst nicht alles, was ein mobiles Navi zu bieten hat. Ob nun unbedingt Bildbetrachter oder auch Spiele enthalten sein sollen, dies kann jeder für sich selbst beantworten. Ich sage, dafür ist jeder in der heutigen zeit im Besitz eines Smartphones. Wichtig zu sagen ein kostenloses Karten-Updates speilt in der heutigen Zeit eine sehr wichtige Rolle, um das Navigationsgerät auch über einen längeren Zeitraum mit aktuellen Karten nutzen zu können
Vielfahrer oder auch Pendler legen dagegen mehr Wert auf den Verkehrsinformationsdienst. Das Anfangs sehr umgarnte TMC ist nun in die Jahre gekommen und wurde durch TMC-Pro, welches mittlerweile auch kostenlos angeboten wird, abgelöst. Dies reicht aber vielen nicht aus, sie wollen einen besseren Service in Puncto Stau und Informationen.
Um eben am Markt präsent zu bleiben, bieten die Hersteller von Navis den Live-Dienst an. Fest eingebaut im Navi oder über eine spezielle App oder einfach nur mit Hilfe des Smartphones lassen sich Live-Informationen auf das Navi übertragen. Vorausgesetzt Ihr Smartphone verfügt über eine Datenflate.
Doch der Kampf um die beste Ausstattung-Features geht weiter. Eine Sprachsteuerung ermöglicht die Bedienung des Navis, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Verkehrssicherheit geht schließlich vor.
Nun sind die mobilen Navis einzelner Anbieter gefragt, ob ihre eingebauten und für den Kunden wichtigen Features ihren Anforderungen entsprechen.
Mittwoch, 28. August 2013
Wichtige Kauftipps für mobile Navigationsgeräte
Am wichtigsten beim Kauf eines Navigationsgeräts ist die Wahl des richtigen Navis. Entscheidend sind dabei vor allem Einsatzgebiet und Einsatzhäufigkeit. Fest installierte Navigationsgeräte sind für die häufige Verwendung in einem Fahrzeug empfehlenswert. Für verschiedene Fahrzeuge und Outdoor eignen sich am besten mobile Systeme. Bei häufiger Nutzung sollte dabei auf ein Komplett-Navigationssystem (PNA) zurückgegriffen werden, für gelegentliche Einsätze sind PDAs oder Handys ausreichend.
Geschwindigkeit, Handhabung, Display, Lautstärke, Zubehör - auch diese Punkte sind einen genaueren Blick wert. Interessant ist beispielsweise, wie viel Zeit das System für einen ersten Signalempfang und für die Routenberechnung benötigt. üblich sind für den Signalempfang Zeiten unter 30 Sekunden und für die Routenberechnung zwischen 5 Sekunden für Nahziele und 25 Sekunden für Fernziele.
Eine große Rolle bei der Geschwindigkeit spielt der Chipsatz des GPS-Empfängers. Am schnellsten ist derzeit der Chipsatz SIRF III. Einige Geräte können vom PC die Standorte der GPS-Satelliten übernehmen und für sieben Tage im Voraus speichern. Damit ist das Navigationsgerät auch nach längerer Zeit ohne Signal schneller wieder auf Empfang. Je nach Hersteller nennt sich diese Funktion beispielsweise QuickGPSfix oder Premium-GPS.
Sollen es lieber regionale Karten oder doch Europa sein?
Den Preis für ein mobiles Navigationsgerät ist auch durch das Kartenmaterial bestimmt. Das Mindestangebot liegt bei Zentral- oder Gesamt Europa. Wer darüber hinaus unterwegs ist, kann bei einigen Anbietern sogar auch dafür fündig werden.
Achten Sie also auf die Bezeichnung LMU, LMT oder nüMaps Lifetime, dort erhalten Sie kostenlose Karten-Updates für die gesamte Laufzeit des Gerätes.
Einfache Bedienung des Navigationsgeräts und eine solide Befestigung
Für eine einfache Bedienung muss das Menü des Navigationsgeräts klar und logisch aufgebaut sein. Bei der Routenberechnung sollten mindestens die automatische Neuberechnung bei Fahrfehlern, die Einplanung von Zwischenstopps und die Wahlmöglichkeit zwischen schnellster und kürzester Route verfügbar sein. Die Darstellung der Route auf dem Display muss sich zudem schnell erfassen lassen, um den Fahrer nicht zu lange vom Verkehrsgeschehen abzulenken. Um bessere Ansichten zu genießen, sollte keine Zollgröße unter 5 Zoll liegen.
Im Lieferumfang sind bei den meisten Anbietern eine Saugnapfhalterung für die Windschutzscheibe enthalten. Wichtig: Eine einfache Befestigung und bei Vollbremsungen kein Abfallen von der Scheibe ist ein Muss. Bei den vielen Halterungen hat sich die Saugnapfhalterung gegen Schwanenhals und Klemm-Halterung klar durchgesetzt. Herbert Richter hat sich mit seinen Halterungen bei bekannten Hersteller wie Becker einen sehr guten Namen gemacht und bietet diese im Modell active.7sl im Lieferumfang mit an.
Verfügt das Navigationsgerät über einen Touchscreen, sollte dieser schnell auf die Berührung mit Fingerspitzen oder Stift reagieren. Die Anzeige des Displays muss auch bei direkter Lichteinstrahlung noch gut lesbar sein. Da die Anzeige eine Ergänzung zur Sprachausgabe ist, sollte auch geprüft werden, ob die Ansagen im Auto gut verständlich sind.
TMC-Pro - Digitaler Empfang von Verkehrsmeldungen ein Minimum
Nachdem die ersten Navigationsgeräte mit TMC, Verkehrsmeldungen auf das Navi übertragen hatte, ist dieser Dienst in die Jahre gekommen und wurde von TMC pro abgelöst. Die Bandbreite zum Übertragen von Störungen im Verkehr waren bei TMC sehr begrenzt, was die Hersteller zum Handeln aufforderte. Um auf dem Markt mitzuwirken mussten schnellere Empfänger in die Geräte eingebaut werden. Das Minimum sind dabei Empfänger für den digitalen Empfang von Verkehrsstörungen, auch wenn ihr Auto kein Digital-Radio besitzt. Es handelt sich dabei um einen digitalen Empfänger im Navigationsgerät, der viel mehr an Meldungen verarbeiten kann. Wem das noch nicht ausreicht, greift auf den Live-Dienst zurück, welcher Störungen im Minuten-Takt übermittelt.
Der Nachkauf von Zubehör kann schnell ungeplant hohe Kosten verursachen. Ein ausgedrucktes Handbuch im Lieferumfang ist deshalb ebenso wichtig wie ausreichendes Kartenmaterial und bei mobilen Systemen das Netzgerät und ein Adapter für den Zigarettenanzünder. Wird das Navigationsgerät oft im Outdoor verwendet, sollte auch die Akkuleistung in die Kaufentscheidung einfließen.
Geschwindigkeit, Handhabung, Display, Lautstärke, Zubehör - auch diese Punkte sind einen genaueren Blick wert. Interessant ist beispielsweise, wie viel Zeit das System für einen ersten Signalempfang und für die Routenberechnung benötigt. üblich sind für den Signalempfang Zeiten unter 30 Sekunden und für die Routenberechnung zwischen 5 Sekunden für Nahziele und 25 Sekunden für Fernziele.
Eine große Rolle bei der Geschwindigkeit spielt der Chipsatz des GPS-Empfängers. Am schnellsten ist derzeit der Chipsatz SIRF III. Einige Geräte können vom PC die Standorte der GPS-Satelliten übernehmen und für sieben Tage im Voraus speichern. Damit ist das Navigationsgerät auch nach längerer Zeit ohne Signal schneller wieder auf Empfang. Je nach Hersteller nennt sich diese Funktion beispielsweise QuickGPSfix oder Premium-GPS.
Sollen es lieber regionale Karten oder doch Europa sein?
Den Preis für ein mobiles Navigationsgerät ist auch durch das Kartenmaterial bestimmt. Das Mindestangebot liegt bei Zentral- oder Gesamt Europa. Wer darüber hinaus unterwegs ist, kann bei einigen Anbietern sogar auch dafür fündig werden.
Achten Sie also auf die Bezeichnung LMU, LMT oder nüMaps Lifetime, dort erhalten Sie kostenlose Karten-Updates für die gesamte Laufzeit des Gerätes.
Einfache Bedienung des Navigationsgeräts und eine solide Befestigung
Für eine einfache Bedienung muss das Menü des Navigationsgeräts klar und logisch aufgebaut sein. Bei der Routenberechnung sollten mindestens die automatische Neuberechnung bei Fahrfehlern, die Einplanung von Zwischenstopps und die Wahlmöglichkeit zwischen schnellster und kürzester Route verfügbar sein. Die Darstellung der Route auf dem Display muss sich zudem schnell erfassen lassen, um den Fahrer nicht zu lange vom Verkehrsgeschehen abzulenken. Um bessere Ansichten zu genießen, sollte keine Zollgröße unter 5 Zoll liegen.
Im Lieferumfang sind bei den meisten Anbietern eine Saugnapfhalterung für die Windschutzscheibe enthalten. Wichtig: Eine einfache Befestigung und bei Vollbremsungen kein Abfallen von der Scheibe ist ein Muss. Bei den vielen Halterungen hat sich die Saugnapfhalterung gegen Schwanenhals und Klemm-Halterung klar durchgesetzt. Herbert Richter hat sich mit seinen Halterungen bei bekannten Hersteller wie Becker einen sehr guten Namen gemacht und bietet diese im Modell active.7sl im Lieferumfang mit an.
Verfügt das Navigationsgerät über einen Touchscreen, sollte dieser schnell auf die Berührung mit Fingerspitzen oder Stift reagieren. Die Anzeige des Displays muss auch bei direkter Lichteinstrahlung noch gut lesbar sein. Da die Anzeige eine Ergänzung zur Sprachausgabe ist, sollte auch geprüft werden, ob die Ansagen im Auto gut verständlich sind.
TMC-Pro - Digitaler Empfang von Verkehrsmeldungen ein Minimum
Nachdem die ersten Navigationsgeräte mit TMC, Verkehrsmeldungen auf das Navi übertragen hatte, ist dieser Dienst in die Jahre gekommen und wurde von TMC pro abgelöst. Die Bandbreite zum Übertragen von Störungen im Verkehr waren bei TMC sehr begrenzt, was die Hersteller zum Handeln aufforderte. Um auf dem Markt mitzuwirken mussten schnellere Empfänger in die Geräte eingebaut werden. Das Minimum sind dabei Empfänger für den digitalen Empfang von Verkehrsstörungen, auch wenn ihr Auto kein Digital-Radio besitzt. Es handelt sich dabei um einen digitalen Empfänger im Navigationsgerät, der viel mehr an Meldungen verarbeiten kann. Wem das noch nicht ausreicht, greift auf den Live-Dienst zurück, welcher Störungen im Minuten-Takt übermittelt.
Der Nachkauf von Zubehör kann schnell ungeplant hohe Kosten verursachen. Ein ausgedrucktes Handbuch im Lieferumfang ist deshalb ebenso wichtig wie ausreichendes Kartenmaterial und bei mobilen Systemen das Netzgerät und ein Adapter für den Zigarettenanzünder. Wird das Navigationsgerät oft im Outdoor verwendet, sollte auch die Akkuleistung in die Kaufentscheidung einfließen.
Achtung Stau und wie reagiert das mobile Navigationsgerät?
Sich navigieren zu lassen ist eine feine Sache, doch wenn die geplante Route im jetzigen Augenblick in den nächsten Stau führt, nützt auch das beste Navigationsgerät nichts. Deshalb ist der Einsatz aktueller Verkehrsinformationen inzwischen ein wichtiges Mittel der meisten Navigationsgeräte-Programme. Doch wie genau sind solche Informationen und wie gelangen sie auf Ihr Navigationssystem?
Traditionelle Methoden
Seit einigen Jahren bekannt sind die Verkehrsfunkmeldungen im Radio. Sie sind häufig ungenau und veraltet, da sie auf Berichten von Staumeldern, einigen wenigen Überwachungskameras und der Polizei basieren. Für spezielle Warnhinweise wie die zu Falschfahrern, die von anderer Technik nicht erfasst werden können, sind solche individuellen Meldungen auch heute noch unverzichtbar. Außerdem nutzen die Anbieter von Verkehrsdaten Sensoren. Die Methode ist zwar am Messpunkt sehr genau, aber viel zu teuer, um zum Beispiel auch Bundesstraßen und Stadtgebiete zu erfassen.
Eine dritte Quelle sind PKW und LKW, die selbst ihre anonymisierten Positionsdaten an die Zentrale senden, die sogenannten Floating Car Data. Der Fahrer merkt davon nichts und hat auch keine Extrakosten zu befürchten. Dieses Verfahren ist allerdings recht teuer für den Betreiber, der die Übertragung bezahlen muss.
Immer aktuell in Sachen Stau
Um ein besseres Bild über die Verkehrslage für Autobahnen zu bekommen, sind in den letzten Jahren einige Verbesserungen dazugekommen, mit denen die Abdeckung optimiert wird.
Einmal ist das die Generierung von Verkehrsinformationen aus den Bewegungsdaten von Mobilfunknutzern. Millionen T-mobile- Kunden lassen sich über das Funknetz orten und ihre Bewegungsmuster interpretieren. Eine ähnliche Methode verwendet der Konkurrent TomTom bei seinem Dienst HD Traffic mit Vodafone. Dabei entstehen anonymisierte Informationen, die nur erkennen lassen, dass sich jemand mit einer bestimmten Geschwindigkeit bewegt, aber nicht, wer sich da bewegt. Diese Daten fließen in ein Diagramm ein ergeben sich Veränderungen der Geschwindigkeit, sind damit Aussagen über Staus möglich. Dies erfolgt automatisch. Allerdings ist die Genauigkeit der Positionierung im Mobilfunknetz nicht so hoch wie bei GPS per Satellit.
Als Alternative gibt es deshalb auch sogenannte Spurdaten von GPS-Geräten. Daten liefern hierfür unter anderem Fahrzeuge wie Paketdienste oder Taxis sowie GPS-Empfänger in Handys und Navigationsgeräte mit Mobilfunk-Modul. Navteq greift etwa auf GPS-Daten von Nokia und Navigon zurück. Dank der rasant zunehmenden Verbreitung solcher Endgeräte gibt es inzwischen eine ausreichend große Basis von sehr genauen Daten.
Es muss richtig interpretiert sein
Wichtig ist, dass die Vielzahl an Datenmaterial, die ständig in den Zentren der Anbieter ankommen, auch richtig interpretiert wird, denn es gibt immer wieder Muster in den Bewegungsbildern, die keinen Regeln folgen. So ist der innerstädtische Verkehr durch Ampeln geprägt, deren Rotphasen gerade im Berufsverkehr auch schon als Stau ausgibt. Selbst ein Müllfahrzeug in einer einspurigen Straße kann im Berufsverkehr für kurzzeitigen Stillstand sorgen. Trotzdem würde wohl niemand deswegen gleich eine Route planen.
Außerdem müssen die Ursachen für Störungen im Verkehr in die Auswertung einbezogen werden. Sperrungen haben zum Beispiel andere Konsequenzen als kurze Blockierungen einzelner Spuren. Dienste wie HD Traffic zeigen deshalb bei den Verkehrsmeldungen meist auch die Ursache im Display an und berechnen den Zeitbedarf für eine Alternativroute. Das aufbereitete Produkt liefern Dienstleister wie Navteq oder TomTom an Kunden aus der Industrie oder nutzen es selbst für ihre Angebote z.B. Navigationsgeräte mit HD-Traffic-Funktion
So kommt es auf ihren Navigationsgerät an
Wenn die Daten vom Anbieter aufbereitet sind, müssen sie nur noch an die Endgeräte verschickt werden. Der TMC und der erweiterte Dienst TMCpro setzt hier auf Standard des Radio-Datenkanals. Wo der TMC kostenlos zum Navigationsgerät ist, verlangt der Service TMCpro entweder eine Abogebühr oder ein Aufschlag auf den Kaufpreis der Navi-Hardware. Der Hauptnachteil dieser als Datenkanal für Radios konzipierten Übertragung ist die begrenzte Datenmenge, die dem heutigen Verkehrsaufkommen kaum noch gerecht wird.
Deshalb nutzen die Anbieter inzwischen Mobilfunk zur Übertragung von Verkehrsinformationen, zum Beispiel indem sie dafür die SIM-Karten in Highend-Navigationsgeräten verwenden. Auch die Autohersteller verbauen in ihren Fahrzeugen zunehmend SIM-Karten, die ausschließlich dem Datentransfer dienen. Einer freien Fahrt steht damit nun nichts mehr im Wege.
Traditionelle Methoden
Seit einigen Jahren bekannt sind die Verkehrsfunkmeldungen im Radio. Sie sind häufig ungenau und veraltet, da sie auf Berichten von Staumeldern, einigen wenigen Überwachungskameras und der Polizei basieren. Für spezielle Warnhinweise wie die zu Falschfahrern, die von anderer Technik nicht erfasst werden können, sind solche individuellen Meldungen auch heute noch unverzichtbar. Außerdem nutzen die Anbieter von Verkehrsdaten Sensoren. Die Methode ist zwar am Messpunkt sehr genau, aber viel zu teuer, um zum Beispiel auch Bundesstraßen und Stadtgebiete zu erfassen.
Eine dritte Quelle sind PKW und LKW, die selbst ihre anonymisierten Positionsdaten an die Zentrale senden, die sogenannten Floating Car Data. Der Fahrer merkt davon nichts und hat auch keine Extrakosten zu befürchten. Dieses Verfahren ist allerdings recht teuer für den Betreiber, der die Übertragung bezahlen muss.
Immer aktuell in Sachen Stau
Um ein besseres Bild über die Verkehrslage für Autobahnen zu bekommen, sind in den letzten Jahren einige Verbesserungen dazugekommen, mit denen die Abdeckung optimiert wird.
Einmal ist das die Generierung von Verkehrsinformationen aus den Bewegungsdaten von Mobilfunknutzern. Millionen T-mobile- Kunden lassen sich über das Funknetz orten und ihre Bewegungsmuster interpretieren. Eine ähnliche Methode verwendet der Konkurrent TomTom bei seinem Dienst HD Traffic mit Vodafone. Dabei entstehen anonymisierte Informationen, die nur erkennen lassen, dass sich jemand mit einer bestimmten Geschwindigkeit bewegt, aber nicht, wer sich da bewegt. Diese Daten fließen in ein Diagramm ein ergeben sich Veränderungen der Geschwindigkeit, sind damit Aussagen über Staus möglich. Dies erfolgt automatisch. Allerdings ist die Genauigkeit der Positionierung im Mobilfunknetz nicht so hoch wie bei GPS per Satellit.
Als Alternative gibt es deshalb auch sogenannte Spurdaten von GPS-Geräten. Daten liefern hierfür unter anderem Fahrzeuge wie Paketdienste oder Taxis sowie GPS-Empfänger in Handys und Navigationsgeräte mit Mobilfunk-Modul. Navteq greift etwa auf GPS-Daten von Nokia und Navigon zurück. Dank der rasant zunehmenden Verbreitung solcher Endgeräte gibt es inzwischen eine ausreichend große Basis von sehr genauen Daten.
Es muss richtig interpretiert sein
Wichtig ist, dass die Vielzahl an Datenmaterial, die ständig in den Zentren der Anbieter ankommen, auch richtig interpretiert wird, denn es gibt immer wieder Muster in den Bewegungsbildern, die keinen Regeln folgen. So ist der innerstädtische Verkehr durch Ampeln geprägt, deren Rotphasen gerade im Berufsverkehr auch schon als Stau ausgibt. Selbst ein Müllfahrzeug in einer einspurigen Straße kann im Berufsverkehr für kurzzeitigen Stillstand sorgen. Trotzdem würde wohl niemand deswegen gleich eine Route planen.
Außerdem müssen die Ursachen für Störungen im Verkehr in die Auswertung einbezogen werden. Sperrungen haben zum Beispiel andere Konsequenzen als kurze Blockierungen einzelner Spuren. Dienste wie HD Traffic zeigen deshalb bei den Verkehrsmeldungen meist auch die Ursache im Display an und berechnen den Zeitbedarf für eine Alternativroute. Das aufbereitete Produkt liefern Dienstleister wie Navteq oder TomTom an Kunden aus der Industrie oder nutzen es selbst für ihre Angebote z.B. Navigationsgeräte mit HD-Traffic-Funktion
So kommt es auf ihren Navigationsgerät an
Wenn die Daten vom Anbieter aufbereitet sind, müssen sie nur noch an die Endgeräte verschickt werden. Der TMC und der erweiterte Dienst TMCpro setzt hier auf Standard des Radio-Datenkanals. Wo der TMC kostenlos zum Navigationsgerät ist, verlangt der Service TMCpro entweder eine Abogebühr oder ein Aufschlag auf den Kaufpreis der Navi-Hardware. Der Hauptnachteil dieser als Datenkanal für Radios konzipierten Übertragung ist die begrenzte Datenmenge, die dem heutigen Verkehrsaufkommen kaum noch gerecht wird.
Deshalb nutzen die Anbieter inzwischen Mobilfunk zur Übertragung von Verkehrsinformationen, zum Beispiel indem sie dafür die SIM-Karten in Highend-Navigationsgeräten verwenden. Auch die Autohersteller verbauen in ihren Fahrzeugen zunehmend SIM-Karten, die ausschließlich dem Datentransfer dienen. Einer freien Fahrt steht damit nun nichts mehr im Wege.
Donnerstag, 24. Mai 2012
Live Dienste- Zeitnahe Verkehrsinformationen
Alle Hersteller von Navigationsgeräten bauen Verkehrsinformationen in
ihre Geräte ein. Je besser diese sind, desto wahrscheinlicher ist es,
dass das Navi den Fahrer ohne Stau zum Ziel führt. Damit wird die
Verkehrsinformation zum wichtigsten Qualitätskriterium neben der
unmissverständlichen Zielführung.
Die heute beste zur Verfügung stehende Verkehrsinformationsdienst wird weitestgehend automatisiert und umfasst die reale Stausituation auf Autobahnen, Bundes- und Landstraßen. Als wichtigstes Instumentarium stehen ihr neben etwa 10000 Verkehrsflussmessern und Induktionsschleifen auf Autobahnen die in Echtzeit übermittelten Bewegungsdaten von Fahrzeugen und von Handynutzern in Autos zur Verfügung.. Nur die letzteren erfassen das Straßennetz fast vollständig. Genau hier unterscheiden sich die heutigen Live Dienste, denn lediglich TomTom kann in exklusiver Zusammenarbeit mit Vodafone das deutsche Verkehrsnetz derat umfassend abdecken. Mitbewerber Navteq, einer der größten Kartenanbieter, hat vor gut einem Jahr die Verkehrsinformationen der Telekom übernommen und hält damit den ausgezeichneten TMC-Pro Dienst in der Hand. seit geraumer Zeit verhandelt Navteq Traffic zudem mit anderen Handynetz-Betreibern, um ebenfalls Handy-Bewegungsdaten für die Stauerfassung abseits von Autobahnen nutzen zu können. Man will zu TomTom aufschließen, vielleicht gar zum Überholen ansetzen. Doch noch hat TomTom die besten Karten.
Bei Schnelligkeit und Präszision lag Navigon Live, das seine Stauinfos von INRIX erhält, ebenfalls noch recht gut im Rennen. INRIX ist der dritte Mitspieler auf dem Feld der besseren Verkehrsinformationen. Die Amerikaner verwenden neben klassischen TMC-Pro-Quellen wie Kontaktschleifen und Sensoren in großem Stil Floating Car Data, auch von Logistikern, deren LKWs an ein Flottenmanagmentsystem angeschlossen sind. Garmin verlässt sich allein auf die bekannt guten TMC-Pro-Daten, die vor allem Autobahnen abdecken.
Die heutigen Live-Dienste werden von den Herstellern um mit der Konkurrenz mitzuhalten kostenlos angeboten bzw. befinden sich im erhöhten Kaufpreis. Für den Live-Dienst fallen keine weiteren Kosten an. Vorausgesetzt Ihr Smartphone ist mit einer Daten-Flate ausgestattet.
Die heute beste zur Verfügung stehende Verkehrsinformationsdienst wird weitestgehend automatisiert und umfasst die reale Stausituation auf Autobahnen, Bundes- und Landstraßen. Als wichtigstes Instumentarium stehen ihr neben etwa 10000 Verkehrsflussmessern und Induktionsschleifen auf Autobahnen die in Echtzeit übermittelten Bewegungsdaten von Fahrzeugen und von Handynutzern in Autos zur Verfügung.. Nur die letzteren erfassen das Straßennetz fast vollständig. Genau hier unterscheiden sich die heutigen Live Dienste, denn lediglich TomTom kann in exklusiver Zusammenarbeit mit Vodafone das deutsche Verkehrsnetz derat umfassend abdecken. Mitbewerber Navteq, einer der größten Kartenanbieter, hat vor gut einem Jahr die Verkehrsinformationen der Telekom übernommen und hält damit den ausgezeichneten TMC-Pro Dienst in der Hand. seit geraumer Zeit verhandelt Navteq Traffic zudem mit anderen Handynetz-Betreibern, um ebenfalls Handy-Bewegungsdaten für die Stauerfassung abseits von Autobahnen nutzen zu können. Man will zu TomTom aufschließen, vielleicht gar zum Überholen ansetzen. Doch noch hat TomTom die besten Karten.
Bei Schnelligkeit und Präszision lag Navigon Live, das seine Stauinfos von INRIX erhält, ebenfalls noch recht gut im Rennen. INRIX ist der dritte Mitspieler auf dem Feld der besseren Verkehrsinformationen. Die Amerikaner verwenden neben klassischen TMC-Pro-Quellen wie Kontaktschleifen und Sensoren in großem Stil Floating Car Data, auch von Logistikern, deren LKWs an ein Flottenmanagmentsystem angeschlossen sind. Garmin verlässt sich allein auf die bekannt guten TMC-Pro-Daten, die vor allem Autobahnen abdecken.
Die heutigen Live-Dienste werden von den Herstellern um mit der Konkurrenz mitzuhalten kostenlos angeboten bzw. befinden sich im erhöhten Kaufpreis. Für den Live-Dienst fallen keine weiteren Kosten an. Vorausgesetzt Ihr Smartphone ist mit einer Daten-Flate ausgestattet.
Mobile Navis für wenig Geld im Navi Test
Am Wühltisch findet sich durchaus das eine oder andere Navi, das einem für unter hundert Euro den Weg zeigt. In puncto Ausstattung muss man dann aber Abstriche machen. So ist meist kein TMC-Empfänger dabei, mit dem sich zumindest auf Autobahnen Staus automatisch umfahren lassen. Von Extras wie einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Sprachsteuerung und so weiter ganz zu schweigen. Auch auf aktuelle Karten und preiswerte Updates derselben muss man meist verzichten.
Klar, einem fast geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Doch preiswert im Sinne von "ihren Preis wert" sind auch vor allem Navis der unteren Mittel- bis Oberklasse.
Und auch wenn TMC-Meldungen im Gegensatz zu TMC Pro nur Autobahnen berücksichtigen, sind sie häufig schon ausreichend. Wer nicht permanent auf verstopften Straßen unterwegs ist, benötigt die aktuelleren TMC pro Meldungen nicht. Gleiches gilt für integrierte Bluetooth-Freisprecheinrichtungen, die häufig ohnehin nicht genutzt werden und darüber hinaus meist nur maue Klangqualität bieten. Wer unterwegs viel telefoniert, ist hier mit einem Bluetooth-Headset oder einer fest eingebauten Freisprecheinrichtung meist besser beraten. Auch Extras wie Bildbetrachter oder Music Player sowie Spiele im Navigationssystem sind nur für wenige Navi-Nutzer ein Kaufargument. Denn Hand aufs Herz: Wer braucht so was im Auto eigentlich? Insbesondere eine Music Abspielfunktion ist nur beim Blick auf die Ausstattungsliste nett. Über den trötigen Naiv-Lautsprecher macht das in der Praxis keinen Spaß.
Auf der anderen Seite sind Premium Funktionen wie die von Medion, Mio, Navigon und TomTom angebotenen Live-Dienste, mit denen das Navi über ein integriertes GSM-Modul via Handynetz Online-Dienste abrufen kann, sicher eine tolle Sache. Da sie aber mit monatlichen Grundgebühren verbunden sind, will deren Nutzung wohl überlegt sein. Denn auch diese Funktionen lohnen sich nur, wenn man das Navi sehr oft nutzt, und auch dann nur, wenn hochaktuelle Verkehrsinformationen und eine Online-Live-Suche nach Zielen eine große Rolle spielen. Live-Dienste schlagen mit 80 und mehr Euro pro Jahr zu Buche. Geld, das man sich als Normalnutzer meist sparen kann.
Generell sind Nutzer gut beraten, sich beim Navi-Kauf von einem gewissen Pragmatismus leiten zu lassen. Zu billige Navis sind meist nichts, woran man länger Freud hat, und zu teure Geräte nicht selten eine Fehlinvestition.
Ein Rechenbeispiel: Das hervorragende Navigon 8450 Live kostet rund 500 Euro, plus die Gebühren für die Live-Dienste, die über 12 Monate mit 80 Euro oder über 24 Monate mit 140 Euro betragen. Wer sie nutzt und ein echtes Schmuckstück im Auto haben will, wird damit sicher glücklich, aber die meisten Nutzer brauchen so viel High-Tech schlichtweg nicht.
Klar, einem fast geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Doch preiswert im Sinne von "ihren Preis wert" sind auch vor allem Navis der unteren Mittel- bis Oberklasse.
Ausstattung mobiler Top-Navis
Und auch wenn TMC-Meldungen im Gegensatz zu TMC Pro nur Autobahnen berücksichtigen, sind sie häufig schon ausreichend. Wer nicht permanent auf verstopften Straßen unterwegs ist, benötigt die aktuelleren TMC pro Meldungen nicht. Gleiches gilt für integrierte Bluetooth-Freisprecheinrichtungen, die häufig ohnehin nicht genutzt werden und darüber hinaus meist nur maue Klangqualität bieten. Wer unterwegs viel telefoniert, ist hier mit einem Bluetooth-Headset oder einer fest eingebauten Freisprecheinrichtung meist besser beraten. Auch Extras wie Bildbetrachter oder Music Player sowie Spiele im Navigationssystem sind nur für wenige Navi-Nutzer ein Kaufargument. Denn Hand aufs Herz: Wer braucht so was im Auto eigentlich? Insbesondere eine Music Abspielfunktion ist nur beim Blick auf die Ausstattungsliste nett. Über den trötigen Naiv-Lautsprecher macht das in der Praxis keinen Spaß.
Premium Funktionen lohnen sich oft nicht
Auf der anderen Seite sind Premium Funktionen wie die von Medion, Mio, Navigon und TomTom angebotenen Live-Dienste, mit denen das Navi über ein integriertes GSM-Modul via Handynetz Online-Dienste abrufen kann, sicher eine tolle Sache. Da sie aber mit monatlichen Grundgebühren verbunden sind, will deren Nutzung wohl überlegt sein. Denn auch diese Funktionen lohnen sich nur, wenn man das Navi sehr oft nutzt, und auch dann nur, wenn hochaktuelle Verkehrsinformationen und eine Online-Live-Suche nach Zielen eine große Rolle spielen. Live-Dienste schlagen mit 80 und mehr Euro pro Jahr zu Buche. Geld, das man sich als Normalnutzer meist sparen kann.
Die goldene Mitte in der mobilen Navigation
Generell sind Nutzer gut beraten, sich beim Navi-Kauf von einem gewissen Pragmatismus leiten zu lassen. Zu billige Navis sind meist nichts, woran man länger Freud hat, und zu teure Geräte nicht selten eine Fehlinvestition.
Ein Rechenbeispiel: Das hervorragende Navigon 8450 Live kostet rund 500 Euro, plus die Gebühren für die Live-Dienste, die über 12 Monate mit 80 Euro oder über 24 Monate mit 140 Euro betragen. Wer sie nutzt und ein echtes Schmuckstück im Auto haben will, wird damit sicher glücklich, aber die meisten Nutzer brauchen so viel High-Tech schlichtweg nicht.
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