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Sonntag, 1. Mai 2016

Lohnt sich TMC pro noch - oder ist der Live Dienst im großen Kommen?

TMC Pro hat so gut wie nichts mit TMC zu tun. Ein wichtiger Punkt ist die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten. 
Als die Welt der mobilen Navigationsgeräte so richtig begann, war TMC in aller Munde. Denn dieser Verkehrsinformationsdienst wurde von öffentlich rechtlichen Sendern per RDS auf das mobile Navigationsgerät übertragen. 

Ein wichtiger Unterschied von TMC-Pro zu TMC sind die Informationsquellen. (TMC-Pro strahlt über Privatsender seine Verkehrsinformationen aus) Wo noch TMC von Polizei, Verkehrsleitzentralen, Einsatzfahrzeugen und Induktionsschleifen die Daten übermittelt bekam, verzichtet TMC-Pro weitgehend auf den Faktor Mensch. Es verlässt sich auf automatische Informationen wie z.B. Induktionsschleifen, Floating Cars sowie Verkehrsflussmesser. Sie übermitteln ohne Zeitverzug die Verkehrsstörungen. 

Ein weiterer Schritt ist die Geschwindigkeit der Übertragung auf die Navis. Da TMC-Pro eine andere Art von Erfassung mit sich bringt kommen die Daten auch schneller auf das mobile Gerät. TMC dagegen kann nur 35 Bit pro Sekunde verarbeiten. Das entspricht eine Meldung pro Sekunde. Klingt viel, langt aber bei weitem nicht. Und außerdem muss solch eine Meldung mindestens 3 mal erfasst werden muss, ehe sie vom Gerät genutzt werden kann. Drei Sekunden pro TMC-Meldung bis eine Staumeldung als solch ihre Gültigkeit bekommt. 
TMC-Pro ist dreimal schneller. Pro Meldung 1 Sekunde. Wer TMC Pro nicht über das Radio  nutzt, sondern über das Smartphone, braucht sich über den Datendurchsatz keine Gedanken zu machen. Die Stauinformationen für Land- und Bundesstraßen werden durch die Auswertung von 17 Millionen anonymen Handy-Bewegungsdaten erzeugt und ausgewertet. Es vervierfacht sich die Zahl der überwachten Straßen und Ausweichrouten. 

Aber auf dem Navi-Markt herrscht ein bedingungsloser Kampf um die vorderen Plätze. Da kommt auch TMC-Pro nicht nach vorn, sondern der Live-Dienst, wie ihn TomTom anbietet.
Hier werden in der Zeit der Smartphone viel mehr Daten ausgewertet und auf die TomTom Navigationsgeräte, wie es nicht einmal TMC-Pro schaffen kann. 
Garmin dagegen baut auf sein DAB+, was auch ohne Digitalradio TMC Meldungen empfängt und demzufolge mehr Daten verarbeiten kann, als das noch TMC-Pro konnte. 

Wird also bald auch noch TMC-Pro von DAB+ abgelöst? Wir werden die Situation verfolgen. Eins kann aber gesagt werden, schneller als der Live-Dienst (ist in vielen Preisen inklusive - vorausgesetzt, sie besitzen eine Datenflate für ihr Smartphone) können Verkehrsinformationen derzeit nicht verarbeitet und auf dem Navigationsgerät zur Verfügung stehen.  

Dienstag, 26. April 2016

Mobile Navigationsgeräte machen den Weg frei


Die Konkurrenz im Navi-Geschäft ist groß. Wer sich abheben möchte, muß gewisse Extras bringen.
Was spielt sich bei den Ingenieuren der Hersteller von Navigationsgeräten ab? Trotz einiger Krisen ist jetzt die Zahl der Anbieter von mobilen Navigationsgeräten sehr überschaubar.

Ob Garmin, TomTom, Becker oder auch Falk produzieren sie fleißig neue mobile Navigationsgeräte. Im mittleren bis oberen Preissegment kann man auch noch Geld verdienen. Das geht allerdings nur, wenn das Navi richtig gut ist.

Aber was macht ein gutes Navigationsgerät eigentlich aus? Die Routenführung allein ist längst nicht alles, was ein mobiles Navi zu bieten hat. Ob nun unbedingt Bildbetrachter oder auch Spiele enthalten sein sollen, dies kann jeder für sich selbst beantworten. Ich sage, dafür ist jeder in der heutigen zeit im Besitz eines Smartphones. Wichtig zu sagen ein kostenloses Karten-Updates speilt in der heutigen Zeit eine sehr wichtige Rolle, um das Navigationsgerät auch über einen längeren Zeitraum mit aktuellen Karten nutzen zu können

Vielfahrer oder auch Pendler legen dagegen mehr Wert auf den Verkehrsinformationsdienst. Das Anfangs sehr umgarnte TMC ist nun in die Jahre gekommen und wurde durch TMC-Pro, welches mittlerweile auch kostenlos angeboten wird, abgelöst. Dies reicht aber vielen nicht aus, sie wollen einen besseren Service in Puncto Stau und Informationen.

Um eben am Markt präsent zu bleiben, bieten die Hersteller von Navis den Live-Dienst an. Fest eingebaut im Navi oder über eine spezielle App oder einfach nur mit Hilfe des Smartphones lassen sich Live-Informationen auf das Navi übertragen. Vorausgesetzt Ihr Smartphone verfügt über eine Datenflate.

Doch der Kampf um die beste Ausstattung-Features geht weiter. Eine Sprachsteuerung ermöglicht die Bedienung des Navis, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Verkehrssicherheit geht schließlich vor.

Nun sind die mobilen Navis einzelner Anbieter gefragt, ob ihre eingebauten und für den Kunden wichtigen Features ihren Anforderungen entsprechen.